Tinu Niederhauser sagt NEIN zur Kündigungsinitiative
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Tinu Niederhauser
Sich von Europa abzuschotten ist in etwas so sinnvoll wie in einem brennenden Haus die Tür zu verbarrikadieren – weil man den Nachbarn nicht mag. Darum ein klares Nein zu diesem brandgefährlichen Ansinnen.
Darum geht es
Die radikale Kündigungsinitiative der SVP ist eine rein symbolische Problembewirtschaftung. An der illegalen Migration ändert sie nichts. Stattdessen schränkt sie den Zugang auf dringend benötigte Arbeitskräfte drastisch ein, indem sie die Personenfreizügigkeit kündigt. Die Personen fehlen im Gesundheitswesen, auf den Bauernhöfen, in der Gastronomie und der Industrie. Die Folgen treffen uns alle: Wartezeiten für wichtige Dienstleistungen nehmen stark zu. Die Versorgungssicherheit im Gesundheitswesen wird gefährdet. In der Schweiz steigen die Preise noch stärker. Diese Wohlstandsbremse muss entschieden abgelehnt werden.